Es ist eine staatlich geprüfte und von Stiftung Warentest mit "sehr gut" bewertete Tatsache, dass ein junger Mensch, der nichts kann und nichts zu sagen weiß auf dieser Welt, immernoch die Möglichkeit hat einen Blog zu schreiben, oder eine Band zu gründen.
Und genau das machen wir jetzt.
Wir haben genau 1 JAHR ZEIT. Für 10 SONGS und EINEN GIG MIT MINDESTENS 5 ZUSCHAUERN. Los gehts.
"Mein Kopf war immer schon zu klein und was soll da passieren?
Wir haben 26 Zeichen.
Die müssen reichen, um Städte zu rekonstruieren."
M.s letzter Sommer in Dresden. Zumindest der letzte Sommer mit hier wohnen, hier nach Hause kommen, hier Monatskarten kaufen, hier zur Post gehen.
Top 5 der Plätze, die M. bestimmt schon vor dem Weggehen vermissen wird:
1. Ihr Zimmer
2. Das Wohnzimmer auf der Alaunstraße
3. Das Hygienemuseum
4. den Albertplatz
5. den Beatpol
und jetzt kommt ein Schlussstrich unter diese blöde Sentimentalität
Achtung:
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Wichtiger als wichtig: Mörtsch. T-Shirts und Beutel.
Ein gutestes T. in einer anderen Stadt verfiel vor einigen Wochen in die Beutel-Bemal-Sucht und wir hätten nicht übel Lust uns anstecken zu lassen.
Auf das erste T-Shirt kommen natürlich Anorak und Bandlogo. Eigentlich könnte man auch kein Band-T-Shirt, sondern einen Band-Anorak machen...Hmm...wird notiert.
Und jetzt seid ihr gefragt:
Was würdet ihr am Liebsten auf einem Band T-Shirt sehen?
Der beste Vorschlag bekommt seinen Namen in einem Song verwurstelt.
Letzte Woche gabs zweimal Recherche vor Ort.
Am Donnerstag gings zu beat!beat!beat! und am Dienstag zu Immanu el. Erstere sind jung, hübsch und weitgehend bekannt. Letztere eigentlich auch, kennt man aber eher noch nicht so. Sie kommen aus Schweden, geben gerne Sitzkonzerte (hierbei möchte sich M lautstark FÜR bestuhlte Postrockkonzerte aussprechen) im Societätstheater, singen große Sätze wie "under your wings I'll hide" und klingen dabei so:
Außerdem gibt es von Immanu el neben CDs, limitierten Schallplatten und Hipsterstoffbeuteln ja T-Shirts. Die sehen nämlich so aus:
Diese Tatsache veranlasste T, schon beim Betreten des Veranstaltungsortes zu verkünden: "Ich guck mal nach Mörtsch."
Mit Mörtsch meinte er "Merchandising", wie später an seinen vollbepackten Armen unschwer zu erkennen war.
Merke: Mörtsch is wischtsch. Vor allem, wenn man als Band sonst noch nix vorzuweisen hat.
Hätten wir übrigens eigentlich, denn:
1.: Als T vor ein paar Jahren mal jenseits des großen Teiches gewohnt hat, brachte er von dort nicht nur Erlebtes und Erstandenes mit, sondern auch ein kleines Heftchen mit darin aufgeschriebenen Klavierstücken aus eigener Feder.
2. Als M vor ein paar Jahren noch Jenseits des Abiturs gewohnt hat, brachten sie und ein A. aus dem Hausaufgabenheft eine Performance mit Hintergrundklaviermusik aus eigener Feder mit.
Und den auf Zeitungspapier servierten Songtext ohne Melodie von T. und zwei heimlich geschriebene Songtexte mit Melodie von M gibts ja auch.
Alles wird. Wäre auch geworden, aber Blogspot braucht zum Hochladen eines selbstgemachten Videos ungefähr so lange, wie Stephen Hawking zum Ausrechnen der nächsten Nachkommastelle von Pi. Also länger als zwanzig Minuten und das hat nicht funktioniert. Ein schnellerer Computer muss gefunden werden.
Aber Mörtsch können wir. Und deswegen gibts jetzt für euch: BANDLOGO-Entwurf 1
bissl schlecht, weil im Büro hingekritzelt und schnell abfotografiert, während der kurzen Zeit in der grad alle anderen zur Mittagspause gegangen sind.
Wir zeichnen weiter und sagen: bis bald!
PS: Neues aus der Lebensplanung. Wir bewerben uns als: Zitronenfalter, Wolkenkratzer, Haubentaucher, So´ßenbinder, Geigerzähler und Schuhspanner. Wünscht uns Glück!
Die Nase trieft, die Augen jucken. Ja der Heuschnupfen möchte uns wieder den Frühling verzücken.
Mit solch Taschentücher in rauen Mengen verschleißenden Dingen plagt sich das T zurzeit herum. Das M bleibt zum Glück von solchen Eskapaden verschont, ist jedoch nicht minder geplagt, muss sie sich doch um Kopf und Kragen schreiben, bis ihr alle Finger abgefallen sind, schließlich geht es um nichts weniger als ihre Zukunft.
Derweil vergnügt uns der April mit allem was er zu bieten hat. Allerfeinste über den Winter lange gereifte Frühlingssonne! Jawohl, die schmeckt. Wir sagen euch: „Leute geht raus! Sucht, findet und liebt euch! Es wird ein prima Frühling!“ (T glaubt, dass es wohl kein eindeutigeres Zeichen dafür gibt als seine Katze, die schließlich trotz Kastration wieder begonnen hat rollig zu werden.) Herrlich ist es anzuschauen, wie sich die Pflanzen angetan von der Wärme wieder in ihrer schönsten Blütenpracht zeigen. Man kann dieser Tage wohl nicht schöner seine Zeit verbringen als dem Gras beim Wachsen zu zuschauen.Auch unsere kreativen Knospen beginnen sich allmählich zu entfalten und beweisen dies sogleich mit ein paar neuen Tönen hier und ein paar neuen feinsinnig aneinander gereihten Wörter da. Man darf gespannt sein, welch zarte Früchte wir werden ernten dürfen.
Wir haben uns in den letzten Wochen wieder fleißig auf musikalische Entdeckungsreise begeben. Das kleine M am Bosporus und das große T in der 3 Millionen Stadt. Tolle Bands, große Shows - es war wie immer famos!
Ich möchte mich bei Christoph Daum für die abschließenden Worte bedanken, der stets mit seiner wunderbaren Art auf die Verständigung zwischen den Kulturen, über den Fußball hinaus, bedacht ist.
„Man sollte erst über die Maßnahmen eines Menschen urteilen, wenn man einen Tag lang seine Mokassins getragen hat.“
Nach einem wunderbaren türkischen Abend mit Anis und Lachkrampf fahren M. und ein anderes Lieblings-T. jetzt erstmal nach ISTANBUL. Mal hören, was es da zu hören gibt.
Anschauen sollte man: Keine Ahnung. Wirklich angeschaut wurden bisher nur anschauliche Anschautipps von Anschauern angeschauter Anschauligkeiten.
Nicht anschauen sollte man: "Crossing the bridge" von Fatih Akin.
Tragen sollte man: angemalte Bärte und einen Turban. Und zwar immer und überall. T. zumindest. Passt eigentlich auch gut unter Anorakkapuzen. Vielleicht nimmt die Band ja ein türkisches Lied auf und darf zu diesem Zwecke unter Einfluss von Raki die musikalische Uniform wechseln. Hach, das wäre ein schöner Vorwand.
Man munkelt. Die Vorfreude funkelt. Hoffentlich kommen anstelle von M. nicht 10 Kamele zurück, weil sie an irgendeinen Haremsbesitzer verkauft wurde.
Inspiration kommt um die Ecke. Ein Wochenende mit:
und im Kopf:
zur Zeit in Arbeit: ein Bandlogo. Denn Merchandising ist ja wohl mal das Wichtigste überhaupt und sollte natürlich von jeder Band zuallererst in Angriff genommen werden.
Manchmal muss man sich auch was trauen. Wenn man mal eine Band werden will sowieso.
Deswegen hat M. sich am Montag vor eine Gruppe von Kunststudenten gestellt und vorgelesen.
"Und, äh..., jetzt noch ein zweites Fragment aus einem Text, äh...auch von mir."
Äh ist sowieso die tückischste Angewohnheit der Welt und unterbindet jegliches Ich-bin-wunderbar-und-wer-das-nicht-so-sieht-hat-keine-Ahnung.
Frage 1: Wie lernt man eigentlich, sich super zu finden?
Heute ist außerdem auch der große Tag von T., der seit Wochen immer aufgeregter wird. Nämlich die glorreiche Premiere hiervon Anwesenheitspflicht, liebe Leser
Eine der besten Sachen, die T. letztes Jahr angefangen hat, dafür um so beunruhigender, je näher das große Finale kommt.
Frage 2: Wie vergisst man, dass man doch eigentlich ein schüchterner Mensch ist?